Mosaikum 1.0
Von KerLeone


Mini Mosaik Wissenschaftliches Logbuch
Ethnologie und anderes kluges Zeug
kie//:sel.stei.ne
Multi Autor Weblog
Mausoleum 1.0
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Öffentliche Ausgabe [Info]
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[29.7.2003]
Cooper neu bestellt. Das South American Missionary Magazine gibt es anscheinend erst ab 1874 in Tübingen und ein paar anderen deutschen Städten. Der Copac aus England gibt es auch in einer Microfiche-Ausgabe an. Es kann gut sein, dass ich irgendwann nach London muss um die Ausgaben zu durchsuchen. Per Fernleihe vierzig Jahrgänge durchzusehen ist mir zu anstrengend.

[28.7.2003]
Die Textrecherche ist größtenteils abgeschlossen. Alte Ausgaben des Nautical Magazine durchsucht, die von Kohl genannt wurden.
- 1861: G.Reid macht Anmerkungen über Ankerplätze und Gefahren in der Magellanstraße. Die Berichte in allen anderen Ausgaben habe ich als Info-Dateien angelegt. Einen Aufsatz von Fitzroy zur Beagle-Mission kopiert. Kann man vielleicht zusätzlich gebrauchen. Bericht von Barnard kopiert.

[18.7.2003]
Muschelhaufen-Archäologie
Es ist bekannt, dass die Orte für Archäologen immer besonders interessant sind, an die unsere Vorfahren ihre Abfälle hingeworfen haben. In den meisten Fällen sind das wohl Erdlöcher oder Versitzgruben, die nach Jahrhunderten noch Kulturgegenstände zu Tage förderten, die einst nicht mehr gebraucht wurden. Bei den Feuerlandindianern im südlichen Südamerika fand man solche Gegenstände dagegen immer in riesigen Bergen von Muschelschalen, die sich auch noch Jahrezehnte nach dem Weiterzug (oder dem Aussterben) der Indianer bei der ehemaligen Siedlung erhielten. Gusinde, ein Wissenschaftler vom Beginn des letzten Jahrhunderts mit einem Hang zur perfektionistischen Datensammlerei, hat in seiner Monographie über die Yamana-Indianer 15 Seiten mit der Beschreibung der Muschelhäufen gefüllt. Er hat Karten angelegt, wo die bis zu 500 Meter langen Anhäufungen zu finden sind, hat die Muscheln biologisch bestimmt und Überlegung zum Vorgang ihrer Entstehung gemacht. Und natürlich die Gegenstände darin, Pfeilspitzen, Steinhämmer und sogar Menschenknochen, untersucht. Das Alter seiner Siedlung, meint er schließlich, könne man an Hand der Höhe der Muschelanhäufungen aber nicht bestimmen.

[18.7.2003]
Feldforschung und ihre Folgen
Martin Gusinde, Missionar und Ethnologe, der sich am Anfang des 20 Jahrhunderts lange bei den Feuerlandindianern Südamerikas aufgehalten hat, äußerte sich sehr wohl auch anerkennend über die Forschung eines Kollegen vor 40 Jahren. Ganz entschlossen habe der Arzt Dr. Paul Hyades nach seinen Forschung 1882/1883 gegen die falschen Behauptungen von Menschenfresserei und geistiger Minderwertigkeit dieser Indianer Stellung bezogen. Auch habe man die anthropologischen Beobachtungen mit eingehenden anatomischen Untersuchungen erweitert. Aber, so fährt er fort, man dürfe dennoch nicht verschweigen, das sich ältere Indianer ihm selbst gegenüber, also nach noch vierzig Jahren, sich über Gipsabdrücke, die damals von den Geschlechtsteilen einiger junger Frauenpersonen gemacht worden waren, höchst empört geäußert haben.
(Martin Gusinde, Feuerlandindianer Bd.2, S. 151)

[18.7.2003]
Skidmore College. Spring 2002, LIBERAL STUDIES 210: Travelers & Travel Liars in Latin America, 1500-1900. Dort gibt es auch eine feine Linksammlung zum Thema.

[10.7.2003]
Zedlers Universallexikon über die Feuerlandindianer
"Die Einwohner sind weiß, wie die Europäer, streichen sich haber roth an. Sie sind hurtig und eben so groß wie wir, haben schwartz Haar, und sind sehr kühne. Desgleichen sind sie sehr barbarisch, und essen roh Fleisch, haben gantz keine Religion und kein bürgerlich Regiment, und sind im höchsten Grade untreu. Anfänglich schmeicheln sie denen Fremden, bringen sie aber hernach um, woferne sie nur den geringsten Vortheil dadurch zu erhalten meynen."
eingescanntes Original (PDF)

[10.7.2003]
Der Wundererzähler aus dem alten Europa
"Der Reisende wird trotz der späten Abendstunde immer tiefer in das Gespräch verwickelt, und kann nicht mehr erfreuen als durch die Erzählung der Wunder 'de por alli', d.h. von dort, von dem Lande jenseits des Meeres, dem alten Europa. Alle hören mit der gespanntesten Aufmerksamkeit den Schilderungen von der Menschenmenge, der Industrie und Kriegsmacht unseres Welttheils zu; sie sind Dinge, die ihren südlichen Phantasien den reichsten Stoff bieten. Ein Nachbar nach dem anderen schleicht lautlos in das halbdunkle Zimmer, um seinen Theil von der Unterhaltung zu empfangen, und schweigt man endlich still, so bemerkt man wohl gar, dass auch die Fensteröffnungen von Geringeren umlagert sind. "

[7.7.2003]
Vom Brauch, Todespunkte in Seekarten einzuzeichnen
"Um das Jahr 1570 herum machten ein paar berühmte Chilenische Seefahrer, Juan Fernandez und der schon oben genannte Fernando Gallego, mehrere Fahrten und Ausflüge auf die Südsee, bei denen sie auch in die Nachbarschaft Patagoniens kamen. Fernando Gallego verlor bei einer solchen Fahrt in der Nähe des 49. Grades S. Br. sein Leben. Es muss als ein denkwürdiges Ereigniss betrachtet worden sein. Denn auf vielen Spanischen und auch auf anderen ihnen nachgemachten Karten fand man noch lange diesen Punkten mit den Worten bezeichnet: 'Aqui se perdio Fernando Gallego. (Hier ging F. Gallego verloren)."
(Kohl 1876:386-387)
Man könnte das ganze Thanatographie nennen. Ob das ein weit verbreiteter Brauch war? Ich erinnere mich noch an die Landkarte, mit der ich in Patagonien war, eine ganz neue, etwa 1998. Auf der fand man eine kleine Nachricht am unteren Rand, dass der Autor der Karte an Krebs oder einer ähnlichen Krankheit gestorben war, mitsamt einer kurzen Lobeshymne auf seine geographischen Verdienste.

Früher Antiterror-Rassismus und eine verstopfte Magellanstraße
"Um ihre [die spanischen] Besitzungen und Handelsschaft am Stillen Ocean, den sie gern zu einem Mare clausum für sich selbst gemacht hätten, waren sie so ängstlich besorgt, dass ihr König Philipp II. unter anderm im Jahre 1572 gebot, jedem fremdländischen Matrosen oder Seefahrer sollte unter keiner Bedingung die Schifffahrt auf der Südsee gestattet werden, sogar dann nicht, wenn er auch schon über zehn Jahre auf königlichen Schiffen für Spanien im Atlantischen Meere gedient habe."
(Sprengel in La Peyrouse's Entdeckungsreise. II p. 30, zitiert nach Kohl 1876:388)
Aber das ist noch nicht alles. Auch der gezielten Desinformation machte man sich zu Nutze: An verschiedenen Stellen wurde zu dieser Zeit behauptet, die Magellanstraße habe es nie gegeben. Oder, wenn es sie gegeben hat, dann sei sie nun durch ein Erdbeben oder irgend ein anderes Naturereignis ganz verschüttet oder verschlossen. Alles auch, um den Stillen Ozean für sich zu behalten. Selbst der spanische Dichter Alonso de Ercilla dichtete davon, dass ein wütender Sturm eine Insel abgerissen habe und damit die Straße verstopft habe:
" Esta secreta senda descubierto
Quedó para nosotros escondida
Ora sea yerro de la altura cierta,
Ora que alguna isleta removida
Del tempestuoso mar y viento airado
Encallando en la boca la ha cerrado"

(S. Acosta. Hist. natural y moral de las Indias. Lib. III. p. 148ff und Navarete 1, c. pag. XIV-XV. Zitiert nach Kohl 1876:388)

Faules Piratenleben
Trotz des Auftrags, in die Südsee zu fahren, war es dem englischen Kapitän Robert Withrington 1586 dann doch zu kalt und zu stürmisch, und er zog es vor, an den sonnigen Küsten Brasiliens und Afrikas ein paar Siedlungen auszunehmen:
"Von der afrikanischen Küste bei Sierra Leone, wo sie im Vorüberfahren an's Land gingen und 'eine hübsche bewundernswürdig nette und reinlich gehaltene Negerstadt' anzündeten, verbrannten und plünderten, richteten sie ihren Lauf direct zu den südlichen Partien Amerika's und erreichten diesselbe beim Rio de la Plata. Hier nahmen sie einige Portugiesische Schiffe weg und gingen dann in der Richtung auf die Magellan's-Strasse bis zum 42. Grade S. Br. vor. Da ihnen aber hier die kalten Südwinde mit Regen, Sturm und Wellenschlag so unangenehm entgegenbliesen, die gefangenen Portugiesen ihnen aber viel Schönes und Verlockendes von der Stadt Bahia in Brasilien, von ihrem herrlichen Klima, von ihren Reichthümern und vertheidigungslosen Zustande erzählten, so hielt Withrington mit seinen Offizieren darüber einen Rath (...) Sie fuhren nach Bahia, liessen daselbst ihre Trompeten und Trommeln erschallen und nahmen den Portugiesen (...) vier Schiffe weg. (...) Sie glaubten nun zu haben, was Seine Lordschaft befriedigen könnte, machten ihrer Fahrt ein Ende und kehrten nach Jahresfrist (1587) nach England zurück."



1.7.2003
Ich lese gerade einen Text, in dem ein Ethnologe in völlig theoretischen Sphären über den dringenden Nutzen des Internets für die Ethnologie spricht, wie wichtig etwa Kommentare bei der Offenlegung der Feldforschung sein könnten. Die beste Metapher, die mir für diese Debatte einfällt: Es ist, wie wenn Männer darüber reden würden, wie man Kinder gebären sollte.
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[30.07.2003] [Kommentare: ]
Wir lernen Japan kennen, Folge 28
wurst_elephant.jpg Tier zu Wurst und Wurst zu Tier: Anleitung für lustige Fleischdekorationen.
|ö| = KerLeone

[30.07.2003] [Kommentare: ]
Zahnbürste mit Memory
Wenn Zahnbürsten nicht nass wären, wenn man sie gerade benutzt hat, würde ich mir 6 mal am Tag die Zähne putzen.
|ö| = KerLeone

[30.07.2003] [Kommentare: ]
Heckensäger
Sag mal einer denen, die Hecken unbedingt mit einer geschrumpften Motorsäge schneiden müssen, dass ich Student bin, die Uni erst um 9.00 Uhr aufmacht und ich deswegen nicht schon um 7.00 Uhr aufstehen muss, sondern gestern im Gegenteil bis 23.00 Uhr gearbeitet habe. Danke.
Und nein, auch dieses Video kann mich da nicht versöhnen.
Video via Elephantville
|ö| = KerLeone

[29.07.2003] [Kommentare: ]
"Wir glauben, daß die Menschen gut sind."
Sagt Ebay. Und: "Wir bauen eine neue Welt und eine Gemeinschaft im Internet. Jeder ist eingeladen, an dieser Welt mitzubauen.".
Kann man sich bei Ebay eigentlich auch taufen lassen?
|ö| = KerLeone

[29.07.2003] [Kommentare: ]
Inferno in der Unterwelt
kohle_feuer.jpg Die Zeit schreibt über brennende Kohleflöze. Ich habe noch nie etwas davon gehört, vielleicht weil wir in Bayern keine Kohlebergwerke haben. Erstaunlich. So ein alter Stollen fängt Jahre nach seiner Schließung plötzlich an zu glimmen. Und dann frisst sich das Feuern jahrzehntelang unterirdisch durch die Erde. Niemand kann es löschen. Und die Anwohner haben wörtlich genommen Feuer unterm Arsch - vor allem wenn wir im beschriebenem Fall neben dem unterirdischen Feuer auch noch eine Gaspipeline am Haus vorbeiführt.
|ö| = KerLeone

[28.07.2003] [Kommentare: ]
Dürre im Fluss der Belanglosigkeit
Mein Provider teilt vorbildlich mit:
"In dem Zeitraum von Dienstag, 29. Juli ca. 5:00 Uhr bis einschliesslich Freitag, 01. August 2003 ca. 1:00 Uhr werden wir umfangreiche Wartungsarbeiten in Form von System- und Sicherheitsupdates auf dem WEB-6 durchführen."
Und auf dem WEB-6 liegt auch das Mosaikum 1.0. Also, könnte in den nächsten Tagen zu Ausfällen kommen ...
|ö| = KerLeone

[28.07.2003] [Kommentare: ]
Alte Fonts
mos_deluxe_paint.gif
Bei Font Stuff gibt es schöne alte Computer-Fonts aus den 80ern, wie z.B. obige Schriftart aus dem guten alten Deluxe Paint (Amiga) zum Download für aktuelle PCs und Macs.
Via BoingBoing
|ö| = KerLeone

[28.07.2003] [Kommentare: ]
Kleiner Einblick in die Medienwelt
Wie schlimm es mit der ungeprüften Abschreiberei bei den Medien ist, zeigt dieser Artikel bei Telepolis: Die Redakteure haben eine Glosse zum dem Sommerlochfüller "Handy-Weitwurf" geschrieben und dabei eine Mobile Phone Throwing Association erfunden. Einige Kollegen aus der Medienwelt haben aber nicht ganz kapiert, dass es sich um eine Glosse handelt, und diese Organisation in ihren Artikeln eingebaut. Und es sind nicht wenige. Unter ihnen übrigens auch Frank Patalong vom Spiegel, der seine Geschichten aus der Netzwelt zwar oft mit Sachverstand schreibt, aber sich fröhlich bei Weblogs und Internetmedien bedient, ohne jemals Quellen zu nennen. Jetzt ist dafür mal ordentlich ins Fettnäpfchen getreten.
Ich habe bereits vor fast einem Jahr ein längeres Statement zu dem Verschweigen von Quellen geschrieben, und warum ich die Nennung der Quelle für wichtig halte.
|ö| = KerLeone

[27.07.2003] [Kommentare: ]
Nachrichten aus der Zukunft
... gibt's bei Future Feed Forward.
|ö| = KerLeone

[27.07.2003] [Kommentare: ]
KerLeone sucht schon mal die Pumpe
Eine amtliche Unwetterwarnung: Ab Spätnachmittags von Westen her heftige Gewitter mit Hagel um drei Zentimeter Durchmesser. Örtlich Regenschauer um 40 Liter pro Quadratmeter.
Update: Bordsteinkante bereits großflächig unter Wasser
|ö| = KerLeone

[26.07.2003] [Kommentare: ]
Flash-Mob in Jena
Haha. Kris hat eine dieser brennend spannenden spontanen Weblogger-Treffen in Jena miterlebt.
|ö| = KerLeone

[26.07.2003] [Kommentare: ]
Independent MP3s, HTML-Kunst und preisgekrönte Photos
Eine Sammelartikel für ein paar gute Links von Sum1:
- Bilder und moderne Kunst mit HTML. (oder, CSS auf Digital Canvas, wie sie dort sagen).
- Bei IUMA stellen Musiker ohne Plattenlabel ihre Musik zum Donwload bereit. Auf den ersten Hör wesentlich bessere Qualität als bei MP3.de. Das IUMA-Radio habe ich allerdings als MP3-Stream mit keinem meiner drei aktuellen Browser zum Laufen bekommen.
- Und bei Gettyimages gibt es eine Sammlung diverser Photographien, die mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Mitunter sehr schön.
|ö| = KerLeone

[26.07.2003] [Kommentare: ]
KerLeone wird ein ehrlicher Mensch
... und kauft sich seit langem mal wieder Musik. Oder anders gesagt, er kann sich endlich mal wieder Musik kaufen. KerLeone hat nämlich keinen CD-Player. Aber bei weblisten.com kann man sich auch MP3s kaufen. Für 72 Cent pro Stück. Hat alles tadellos funktioniert. Bloß die Beschriftung könnte besser sein. Kein Album, kein Jahr, kein Genre - das muss noch besser werden.
|ö| = KerLeone

[25.07.2003] [Kommentare: ]
Hamburger imitieren
hamburger_nachkochen.jpg Bei McBurgers findet man detaillierte Rezepte um sich selber ein paar McDonalds-Burger zusammenzubauen. Die Seite ist so detailliert, dass man dort sogar getrockente Zwiebeln aufweicht anstatt frische zu nehmen. Auch die exakte Menge an Senf wird beschrieben: " five "kisses" the diameter of a pencil evenly spaced in a circle about a half inch from the edge."
Via Larkfarm
|ö| = KerLeone

[24.07.2003] [Kommentare: ]
China Spam
china_spam.jpg Spam-Mails aus China sind nicht nur leichter zu löschen als amerikanische oder deutsche, weil man sie an ihrem Zeichenwirrwarr sofort erkennt. Ihr Inhalt ist auch viel schöner.
|ö| = KerLeone

[24.07.2003] [Kommentare: ]
George "Double-Udai" Bush

Via Heise-Forum
|ö| = KerLeone

[24.07.2003] [Kommentare: ]
Nur die BBC, nicht Blair, hat gelogen
... sagt zumindestens Zeit-Journalist Jürgen Krönig in diesem Artikel: "Reporter ohne Grenzen". Er sieht die BBC im Wandel zum Sensationsmedium.
Der Artikel enthält einige interessante Aspekte. Den Beweis, dass Blair das Dossier nicht aufgepustet hat, bleibt er aber schuldig. Und seine Argumenationsketten leuchten mir oftmals nicht ganz ein. Ein Beispiel:
" Nun sitzt die BBC auf der Anklagebank. Ihr Reporter hatte seinen Bericht offenkundig einzig auf David Kelly gestützt. Damit bestätigt sich das, was der außenpolitische Ausschuss des Unterhauses am vergangenen Donnerstag bereits festgestellt hatte: Dem Blair-Berater Alistair Campbell wurde Unrecht getan."
Bei Telepolis widerspricht man dieser Folgerung übrigens ebenfalls.
|ö| = KerLeone

[24.07.2003] [Kommentare: ]
Was fehlt sind Beziehungen
Warum 20six mit seiner Strategie, Weblogs als Tagebücher unters Volk zu werfen, nicht erfolgreich sein wird:
"Was fehlt, sind die Beziehungen. Beziehungen. Kein Mensch verliebt sich in sein eigenes Tagebuch. Menschen verlieben sich in andere Menschen. (...) Die einzige Chance, die Weblogplattformen haben, wenn sie langfristig Wert schaffen wollen ist, den Usern dabei zu helfen, Beziehungen zu anderen zu knüpfen und ein Teil des Netzes zu werden. " (Markus Roell)
|ö| = KerLeone

[23.07.2003] [Kommentare: ]
Klarstellung
Der Tod von zwei Menschen ist nie eine frohe Nachricht. Man kann froh sein, dass sie nicht mehr frei herumlaufen, ok. Aber sich über den Tod eines Menschen zu freuen empfinde ich mit meiner vom Christentum geprägten europäischen Geisteshaltung als unangemessen. Es sollte immer das Bedauern dabei sein, dass man sie nicht lebend bekommen hat. Sonst könnte man gleich wieder die Todesstrafe einführen.
|ö| = KerLeone

[22.07.2003] [Kommentare: ]
Informationen für den Kraneur
kranoese_kranen.jpg

Via Alo
|ö| = KerLeone

[21.07.2003] [Kommentare: ]
Rollen
rocken_taste.jpg Seit über 15 Jahren arbeite ich nun mit Computern. Und jetzt erst ist mir bewusst geworden, dass es eine Taste auf jeder Tastatur gibt, deren Bedeutung ich nicht kenne: Die "Rollen"-Taste. Nichts kommt ins Rollen, wenn man sie drückt. Hier ist die Antwort. Grad ergoogelt.
|ö| = KerLeone

[21.07.2003] [Kommentare: ]
Die Online-Nation
Was passiert, wenn 70 Prozent eines Landes Breitband-Internetanschluss haben, kann man an Südkorea sehen, auch wenn der oben verlinkte Artikel nur ein paar kleine Anekdoten erzählt. Aber diese technische Ausstattung wäre ein fantastischer Aufhänger für eine soziologische oder anthropologische Studie über kulturelle Folgen und Adaption von Technologie.
|ö| = KerLeone

[21.07.2003] [Kommentare: ]
Der tote Dave Kelly
Seit ein paar Tagen verfolge ich nun die Berichterstattung über den toten Waffenexperten. Ich war noch nie ein großer Freund von Verschwörungen. Aber wie naiv muss man sein, um bei diesem Fall nicht einmal Überlegungen über einen Mord anzustellen? Oder habe ich irgendetwas bei diesem Fall nicht richtig verstanden?
Wir haben hier einen Experten, der Regierungskreise berät. Seine Berichte werden von Tony Blair missbraucht und verdreht, um einen Krieg zu beginnen. Einen Krieg zusammen mit einem der mächtigsten Staaten der Erde. Dann kommt die BBC und deckt den Skandal auf: Der Grund für den Krieg war eine Lüge. Was für eine größere Blamage kann es für die beiden Anführer so mächtiger Nationen geben, als einen Krieg grundlos begonnen zu haben?
Doch irgendwie sickert dann durch, wer den Bericht abgegeben hat. Die BBC versucht ihn zu decken, das gelingt aber ungenügend. Ein paar Tage später ist er tot. Niemand auf der Welt kann mir hier erzählen, dass Selbstmord eine wahrscheinliche Erklärung ist. Nach all dem Hin- und Her von Waffenxperten vor dem Krieg ist er einer von wenigen Leuten, die wirklich wussten ob der Krieg im Sinne der amerikanischen und englischen Argumentation zu Recht stattfand. Seine Aussage, dass diese Argumentation eine Lüge ist (das Volk pfeift es ja bereits von den Dächern), hätte Blair und vielleicht sogar Bush - das Amt oder zumindest die Wiederwahl kosten können. Als Blair und Bush etwa zwei nach dem Krieg gefundene Anlagen als mobile Labore für Biowaffen deklarierten, meldete sich Kelly beim Observer und stellte klar, dass er diese Anlagen kenne und dass es definitiv Labore für das Füllen von Artillerie-Ballone sind. Kelly gefährdete mit seinem historischem Wissen also die Post-War-Propaganda. Ein böses Gespenst in einer Zeit, in der die Coalition Forces alle Macht im Irak hätten - auch um nachträglich dies und das irgendwie hinzudrehen. Darüber hinaus könnte es beiden Nationen zusammen mit den Problemen vor Ort die Vormachtstellung in dieser Region kosten - und das war möglicherweise der wirkliche Kriegsgrund. So viele Menschen hat man für diesen Krieg getötet - warum sollte der eine mehr da noch eine Rolle spielen?
Ich möchte Selbstmord nicht generell ausschließen. Aber warum sollte Kelly unzufrieden gewesen sein? Er hatte doch gerade die Wahrheit an die Öffentlichkeit gebracht. Was sollen diese naiven Überlegungen darüber, dass der Mann sich umgebracht hat, weil er ein schlechtes Gewissen hatte, oder weil er vor dem Ausschuss zu hart behandelt wurde? Ich kann mir gut vorstellen, dass Kelly bereits vor der Anhörung durch Parlamentarier unter Druck gesetzt worden war. Wenige Stunden vor seinem Tod schickte er an einen Journalisten eine Email, in der er schrieb: "I'm haunted by many dark actors playing games."
Aus journalistischer Sicht ist der Fall äußerst bedenklich. Man muss sich die Unverschämtheit einmal vorstellen, dass Blair und andere Mitglieder der Regierung von der BBC fordern, ihre Quellen preiszugeben. Gleichzeitig sieht man, wie wichtig ein Zeugnisverweigerungsrecht (einzige Garantie für Informantenschutz) für Journalisten ist. Auch in Deutschland wollte es man bereits öfter abschaffen oder einschränken.
Umso ärgerlicher finde ich es, dass man sowohl bei New York Times und Spiegel Online als auch in der Süddeutschen ohne Einschränkung vom Freitod Kellys redet. Lediglich die BBC spricht weiterhin vom "Tod durch aufgeschlitze Pulsadern". Ich erwarte mir von den Medien, dass sie mir in einem solchen Fall wenigstens mitteilen, warum sie nicht glauben, dass es Mord war.
|ö| = KerLeone

[18.07.2003] [Kommentare: ]
Flucht, Freitod und der Mythos Italien
Joshua von Brainfarts mit einem weiteren, autobiographischen(?) Meisterstück, oder besser Absatz, aus seinem jungen, zornigen Leben.
|ö| = KerLeone

[18.07.2003] [Kommentare: ]
Einfach tot umgefallen, oder wie?
Wie der Spiegel berichtet, wurde heute früh die Leiche des Waffeninspektors und Beraters des britischen Verteidigungsministeriums David Kelly gefunden. Bei der Regierung machte sich David Kelly unbeliebt, weil er mit der BBC sprach - und angeblich die Zweifel an der Kriegsbegründung von Tony Blair nährte.
|ö| = KerLeone

[18.07.2003] [Kommentare: ]
Juhu!
Endlich habe ich kapiert was objektorientiertes Programmieren ist und ein Problem in Javascript dadurch absolut elegant gelöst, weil es gar nicht anders ging.
|ö| = KerLeone

[17.07.2003] [Kommentare: ]
Hamburger Azubi dreht durch
... und macht einen Entenhausener Blogplan. Haha!
Via Mapu
|ö| = KerLeone

[17.07.2003] [Kommentare: ]
Petze
Prof. Krat*chwil, angesehener Professor für Internationale Politik, Ethik und Friedensforschung, kommt in die Bücherei, liest Bücher, und stellt sie nicht mehr ins Regal. Wollt ich nur mal sagen.
|ö| = KerLeone

[17.07.2003] [Kommentare: ]
Europa, die andere Supermacht?
Bruce Sterling schreibt in Wired, warum Europa niemals die Supermacht werden kann, die sie sein will.
Und ich habe das Gefühl, da hat jemand die Idee der Europäischen Union nicht verstanden. Was der da schreibt, ist höchsten die Begründung, warum wir kein zweites Amerika werden. Aber wollten wir das jemals?
|ö| = KerLeone

[17.07.2003] [Kommentare: ]
[17.07.2003] [Kommentare: ]
Auch nicht ganz falsch
Zitat des Tages:
"Wenn man zwei Wochen hintereinander die Frankfurter Rundschau, das Flaggschiff der deutschen Ökochonder, liest, muss man glauben, das Jüngste Gericht stehe vor der Tür."
Walter Krämer, Besserwisser (in einem Zeit-Artikel).
|ö| = KerLeone

[17.07.2003] [Kommentare: ]
Mouse Wax
Der Markt für Hardcore-Gamer scheint auch noch für die seltsamsten Produkte geeignet: Ein amerikanischer Gamer produziert und vertreibt Mouse Wax. Man bonert damit seine Maus und sein Mauspad ein, und die gleitet dann ohne Ruckeln auf der Oberfläche. Funktioniert anscheinend ziemlich gut.
|ö| = KerLeone

[17.07.2003] [Kommentare: ]
Der Tod steht ihr gut
kirche_sedlec.jpg Freaky: Die Kapelle im tschechischen Sedlec wurde im Jahre 1870 von einem Künstler komplett mit den Knochen des angrenzenden und überaus populären Friedhofs verschönert. Eine ungewöhnliche und eigenwillige Art des Christentums, aber doch mit ihrem eigenen Reiz.
The Ossuary in Sedlec - Where Human Bones become Art.
Via Cartoonist
|ö| = KerLeone

[17.07.2003] [Kommentare: ]
The german toilet
Was ein Amerikaner von den deutschen Toiletten hält. Wunderbar! Ein Paradebeispiel für interkulturelle Konflikte und ein unbearbeiteter Acker für den engagierten Ethno- und Soziologen.
Via Schockwellenreiter
|ö| = KerLeone

[16.07.2003] [Kommentare: ]
Die Bierbräuche der Bierbäuche
Jesse stellt gerade größere Recherchen darüber an, warum man in Bayern das Bier traditionellerweise nochmals absetzt, nachdem man mit den anderen angestoßen hat und bevor man davon trinkt. Eine interessante Frage. Er hat bereits zahlreiche Emails an Bierkenner und Brauereien versendet. Vielleicht könnt ihr ihm weiterhelfen? Vor allem über einen Recherche-Tipp oder eine Anfrage bei vertrauten Professoren durch Volkskunder/-innen wären wir hocherfreut.
|ö| = KerLeone

[16.07.2003] [Kommentare: ]
Der Akkordeonspieler
Die SZ hat heute eine sehr schöne, rührselige Geschichte über den 78-jährigen Israeli Dov Jirmija, der regelmäßig zu arabischen Kindern fährt und für sie Akkordeon spielt: "Grenzgänge mit dem Akkordeon "
Privatarchiv
|ö| = KerLeone

[15.07.2003] [Kommentare: ]
Kühne Idee: Neue Weblog Software schreiben
Der Münchner Webloger bwolf plant und schreibt gerade eine neue Weblog Software in Perl. Na dann viel Glück. Chaotischer als mein aufgemotzter Perl-Editor kann es nicht werden. Tipp: Am besten gleich eine Archivierungs-Funktion einbauen. Das hat bisher noch keine Weblog-Software außer meiner, hehe. (Der Link führt zu einem Programm, dass ich als Spin-Off für andere bereitgestellt habe - bei mir ist die Funktion integriert).
|ö| = KerLeone

[15.07.2003] [Kommentare: ]
Wie cool!
München hat jetzt auch seinen eigenen Blog Plan!
Via Kellerkind per Kommentar
|ö| = KerLeone

[15.07.2003] [Kommentare: ]
Der Hass der IFPI
Wie auch Heise berichtet, hat die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) drei Musikpiraten ausgehoben, die angeblich auf FTP-Servern Files zum Download anboten.
Das ist natürlich in Ordnung, wenn es sich hier, wie angedeutet, um öffentlich zugängliche Server handelte. Nicht in Ordnung dagegen ist die hämische, großkotzige Pressemeldung der IFPI, die genüsslich auch noch den Porno- oder Redbull-Konsum der Täter erwähnt und verspottet. Wenn das eine Zeitung machen würde, und keine Presseabteilung, hätte sie mit Sicherheit den Deutschen Presserat am Hals: Ziff. 8: Die Presse achtet das Privatleben und die Intimsphäre des Menschen. Ziff. 13: Die Berichterstattung über schwebende Ermittlungs- und Gerichtsverfahren muß frei von Vorurteilen erfolgen.
Und an Stelle der Polizei würde ich den IFPI-Leuten dafür mal auf die Finger klopfen. Hausdurchsungen sind keine öffentlichen Veranstaltungen.
|ö| = KerLeone

[15.07.2003] [Kommentare: ]
Sturmwarnung im Datenozean
Auch die SZ beschäftigt sich mit dem Information Overload (s. zwei Meldungen vorher). Allerdings wird hier genau vor dem Gegenteil gewarnt: Viele Menschen würden im Internet viel zu viele Informationen angeboten bekommen, die sie gar nicht wollen und auch nicht verarbeiten können.
Ja, was nun? Mein Tipp, wenn die Informationen zu viel werden: Es gibt an jedem Rechner einen Schalter. Schalten sie ihn einfach aus. Man glaubt es kaum, aber das geht.
Privatarchiv
|ö| = KerLeone

[15.07.2003] [Kommentare: ]
Handlungsanweisung
[A] Zum "Archiv der Gebrauchsanweisungen" bitte Mauszeiger zur Zeile C bewegen.
[B] Unbedingt Zeile C beachten!
[C] Auf Link [D] klicken.
[D]
[E] Für externe Links wird nicht gehaftet!
Via ITW
|ö| = KerLeone

[14.07.2003] [Kommentare: ]
Information Overflow
Die New York Times über ein neues psychologisches Symptom: Der Sucht, immer und überall Nachrichten oder Email abzuholen, und dabei langfristige Aufgaben und Projekte bedeutend zu verzögern.
Naja. So neu ist das auch nicht. Der Handwerker macht seine Bierpausen, die Angestellte ihre Rauchpausen, und der Manager lenkt sich eben mit Email und Tickerseiten ab.
|ö| = KerLeone

[14.07.2003] [Kommentare: ]
Against Data Determinism
" Today, 226 data bits are produced on average by the time an infant is released from the hospital"
Brooke Singer, Künstlerin, hat ein interessantes Paper geschrieben: "Against Data Determinism in a Networked World". Sie untersucht die philosophische Bedeutung der Datenmenge, die sich in unserem Leben um uns entspannt und sich an uns haftet, und wie man als Künstler dagegen vorgeht.
Via Anne Galloway
|ö| = KerLeone

[14.07.2003] [Kommentare: ]
Mame Jump
mame_jump.gif Mame Jump ist ein Flash Video, das den alten Hit von Van Halen passenderweise mit Animationen aus Jump-and-Run-Spielen des letzten Jahrtausends neu verfilmt hat.
Via Ultimate Insult
|ö| = KerLeone

[14.07.2003] [Kommentare: ]
Raus aus der Daumenpresse der Fachverlage
Wissenschaftliches Publizieren im Umbruch (PDF) ist eine Diplomarbeit, die die aktuelle Dynamik dieses Themas untersucht.
Via Netbib
|ö| = KerLeone

[14.07.2003] [Kommentare: ]
Atombomben Galerie
sedan_bomb.jpg Die Gallery of U.S. Nuclear Tests zeigt, die schönsten Photos von einem halben Jahrhundert Atombombenspaß: Beeindruckende Wasserpilze in der Südsee und wunderbar tiefe Krater im Wüstenboden Nevadas.
|ö| = KerLeone

[11.07.2003] [Kommentare: ]
Dept. für seriöses Marketing
Heute in meiner Mailbox:
"Diese Mail wird nicht als Spam erkannt, sie haben einen Newsletter Abbonamiert. (...)Wir zeigen ihnen in einer Statistik, welche meist verwendeten Keywords in den Suchmaschnen gebraucht werde, jede Stunde wird dies neu Akktualisiert."
Fein! Ich zeig ihnen dafür wie man einen deutschen Text verfasst!
|ö| = KerLeone

[11.07.2003] [Kommentare: ]
Heiraten macht dumm
"Creative genius and crime express themselves early in men but both are turned off almost like a tap if a man gets married and has children, a study says. (...)
Scientists rather quickly desist (from their careers) after their marriage, while unmarried scientists continue to make great scientific contributions later in their lives," says Dr Kanazawa.
"
Schlecht recherchiert. Es wäre ja nun sehr interessant zu wissen, ob Dr. Kanazawa verheiratet ist.
|ö| = KerLeone

[11.07.2003] [Kommentare: ]
2 Jahre Weblog
trilogie_anfang.jpg Jetzt hätt ich es fast vergessen: Vor zwei Jahren ging mein Weblog Online.
Wie auch letztes Jahr mache ich auch dieses Jahr einen kleinen Rückblick, denn auch im letzten Jahr hat sich wieder einiges geändert.
Meine linke Spalte etwa. Seitdem ich mir einen richtigen Laptop zugelegt habe, notiere ich viele Sachen gleich bei der Arbeit in das Laptop. Der ursprüngliche Sinn meiner wissenschaftlichen Spalte, nämlich für mich selbst Aufzeichnungen anzulegen, ist damit weggefallen. Andere Ethnologie-Studenten lesen die Spalte auch nicht - ich konnte das Weblog also auch nicht als wissenschaftliches Kommunikationsmedium etablieren, diese Idee habe ich fallengelassen. Jetzt landet dort alles Anekdotenhafte, was ich für mich bewahren möchte, aber was nicht mit der Arbeit zu tun hat. Seltener sind auch die Einträge, die Rückblick über das Getane geben oder Ideen für die Zukunft anstellen. Ganz einfach, weil der Plan für meine Arbeit mittlerweile steht und ich über Tage oder Wochen mit derselben stupiden Aufgabe beschäftigt bin.
Die mittlere Spalte hat sich dagegen nicht grundlegend verändert, finde ich. Es ist immer noch wenig persönliches, vielleicht etwas weniger klassische Links aus der Rubrik "Kurious" (a la ITW). Dafür mehr eigene Gedanken die ohne Link hier abgelegt werden (a la hirnverbrannt). Hin und wieder sogar etwas Politisches (a la Schockwellenreiter).
Technisch hat sich nicht viel geändert. Ich arbeite immer noch mit dem aufgebohrten Perl-Editor, dem ich aber mittlerweile einen WeblogPing eingebaut habe. Was noch ansteht ist, die Angabe der Kommentarmenge statisch in die Seite einzubauen. Die dynamische Generierung bei jedem Aufruf ist verantwortlich für die immer noch lange Ladezeit.
Für mich persönlich hat die Weblogbedeutung nicht weiter zugenommen. Es ist Alltag geworden, und ich habe auch gelernt, es ein paar Tage sorgenlos ruhen zu lassen. Ich kann Nachrichten konsumieren, auch ohne sofort alles hier abzulegen, und ich kann auf der Straße gehen, ohne eine Luxo Spypen dabeizuhaben. Und meine Henne kann Küken haben, ohne dass ich jede Woche Photos hier reinstelle. Während ich mich vor einem Jahr noch über das Gegenteil gefreut habe, über die Bereicherung dieses gigantischen geistigen Input-Output Kanals, bin ich mittlerweile froh, eine gewisse alltagstaugliche Drosselung dieser Vorgänge gefunden zu haben. Die Doktorarbeit verlangt einfach mehr Zeit.
Die Blogosphäre hat dagegen im letzten Jahr enorm an Bedeutung gewonnen. Sie ist unübersichtlicher geworden. Es gibt viele Ecken und Gruppen, mit denen man gar nicht in Verbindung steht. Die Konferenzen, die Kommerzialisierung, die breite Öffentlichkeit sind einerseits gut, auf der anderen Seite haben sie der Bloggerei aber auch den gewissen Praschl'schen Punk genommen. Als ich vor einigen Wochen ein paar kritische Kommentare zu Google geschrieben habe, standen hier auf einmal auch die Business-Blogger und die Suchmaschinen-Optimierer auf der Matte und wollten mitreden. Manche hatten etwas interessantes zu sagen, andere wollten sich nur als Fachmänner präsentieren, sich bekannt machen und aus der Sache "wertschöpfen". Es ging in der Weblogszene zwar immer auch um Credits. Wie in anderen Subkulturen ist es die Pflege von Mythen: Wer hat den schönsten Irokesen, wer macht das dreisteste Graffiti, wer macht den dunkelsten Goth, wer spricht die schnellsten Reime, wer schafft die meisten U-Bahnstationen an einem Tag. Und dann erzählt man sich von den größten Taten. Ich bin da nicht anders. Aber wie in jeder Subkultur ist das alles um dieser Sache selbst willen. Nicht um seinen beruflichen Stand zu verbessern. Nur dafür, dass man am Mythos einer Subkultur mitstrickt und dafür von dieser Subkultur Ansehen/Credits/Manna bekommt. Aber doch nicht für Geld! Grafitti für Geld? Profi-Punker mit Punker-Diplom? Berufliches Trainspotting?
Andererseits: Man hat auch in jeder anderen Subkultur diese Authentizitäts-Debatte. Über die "echten" Rapper und die aus der weißen Mittelschicht. Über die echten Skifahrer und Snowboarder, und die Pauschalurlauber, die nix können, das teuerste Material herumtragen und vom Heli-Skiing in Kanada reden. Mei, die Debatte kommt halt jetzt auch. Und ich mache gerade mit, und weil mir das peinlich wird, flüchte ich mich nun in den Zynismus: Ich bin einer von den Oldschool-Bloggern und die anderen sind lame, haben keinen Spirit, sind auf den Zug aufgesprungen. Comprende? Weiter gehts.
Eine positive Sache über die Blogosphäre sollte ich nicht vergessen: Ich glaube, sie ist im letzten Jahr gemeinschaftlicher geworden. Der netzartige, kreative Austausch hat sich verstärkt. Ideen werden gemeinsam diskutiert und dann umgesetzt. Anders gesagt: Die Blogosphäre ist in meinem letzten Blogjahr klüger geworden als die Summe ihrer Einzelteile.
|ö| = KerLeone

[11.07.2003] [Kommentare: ]
Aua
Meine Laser-Mouse hat mir beim Anstecken an den Laptop ins Auge geschossen. Das tut wirklich weh! Ich überlege gerade eine angemessene Strafe dafür.
|ö| = KerLeone

[9.07.2003] [Kommentare: ]
Doctype-Definition beeinflusst Javascript
Das muss man erst mal ahnen: Die Einstellung der HTML-Doctype-Definition beeinflusst die Art und Weise, wie und ob der Internet Explorer DHTML-Angaben akzeptiert. Obwohl, soweit ich das verstehe, DOM und DHTML mit der Doctype Definition nichts zu tun haben.
Vor allem die übliche Verwendung von document.body funktioniert nicht mehr wie gehabt, wenn man eine ordentliche Doctype-Zeile angibt. Das ganze Problem und die Lösung dazu (document.documentElement) gibt es bei evolt.org. Aber Vorsicht: Verwendet man diese Lösung, funktioniert das Dokument später nicht mehr ohne Doctype-Deklaration.
|ö| = KerLeone

[8.07.2003] [Kommentare: ]
Nachher ist man immer klüger
Man sollte niemals trennen, was zusammengehört. Andererseits - sie wollten es ja. Jetzt sind sie beide tot. Man könnte, und vielleicht wird man hier eine ethische Debatte anhängen.
|ö| = KerLeone

[8.07.2003] [Kommentare: ]
Bruder Paulus kommentiert die Bild
BruderPaulusPortrait.GIF Bruder Paulus ist ein Kapuziner und lebt im Kapuzinerkloster Liebfrauen in Frankfurt am Main. Jeden Morgen ab 8 Uhr kommentiert Bruder Paulus die aktuelle Schlagzeile der BILD-Zeitung. Und das beste: Er liest seinen Text auch noch gekonnt ins Mikrophon und bietet ihn als Hör-MP3 an.
|ö| = KerLeone

[8.07.2003] [Kommentare: ]
Gegenentwurf
Mein Traum: Einen Weinberg, drei Esel und zehn Hühner haben, selber Brot backen, Käse und Speck essen und als Einsiedler sterben.
Auch von Brainfarts.
|ö| = KerLeone

[8.07.2003] [Kommentare: ]
Auch eine Meinung
The internet is shit.
Via Brainfarts
|ö| = KerLeone

[8.07.2003] [Kommentare: ]
Bild-Niveau
Reportage. Kurze Sätze, furchtbar. Die Geschichte: War in der Bild-Zeitung, abgedruckt. Spiegel übernimmt, auch den Stil. "Ich kann das nicht Lesen", murrte er. Rasende Kompfschmerzen. "Ich will heim."
|ö| = KerLeone

[8.07.2003] [Kommentare: ]
Warum? Weil es geht.
:-P
Einen Smilie oben vorbeifliegen lassen.
|ö| = KerLeone

[7.07.2003] [Kommentare: ]
Maggi für den Akademiker
Das Hutchinson Dictionary of Difficult Words,
|ö| = KerLeone

[7.07.2003] [Kommentare: ]
Mehr Radio hören
"BBC7 is one of the BBC's new digital radio networks. Broadcasting eighteen hours per day, from 7.00am to 1.00am, the schedule is 'stripped' across the week, with regular programme zones at the same time every day. It's a mix of the best of BBC comedy, drama, and books as well as a brand new daily live kids' show, the Big Toe Radio Show."
|ö| = KerLeone

[6.07.2003] [Kommentare: ]
Flash und Javascript
Notiz an mich: Flash-Movies mit Javascript starten und stoppen.
|ö| = KerLeone

[5.07.2003] [Kommentare: ]
Neues Weblog
Sum1 schreibt über Kultur soweit ich sehe: Im Sinne von Musik, Kunst und Medien, aber auch im wissenschaftlichen Sinne über Sozio-Kultur, Ethno-Kultur und die Internetgesellschaft.
|ö| = KerLeone

[4.07.2003] [Kommentare: ]
Böse DFG!
ich zitiere aus einer älteren Pressemitteilung der DFG:
"'Wissenschaft kann nur bestehen, wenn sie die große Herausforderung annimmt, ihre Methoden und Ziele in aller Öffentlichkeit und Offenheit darzulegen', betont der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, in der neuesten Ausgabe des DFG-Magazins 'forschung'." [welches ausschließlich für 48 Euro im Jahresabonnement beim Verlag John Wiley & Sons erhältlich ist.]
Prima, ihr Holzköpfe!
|ö| = KerLeone

[4.07.2003] [Kommentare: ]
Auffällige Korrelation
Kaum habe ich nicht mehr so viel Stress, lese ich nur noch halb so viele Internetmedien.
|ö| = KerLeone

[3.07.2003] [Kommentare: ]
Webstyle Guide
Der Webstyleguide ist ein komplettes Buch, online kostenlos verfügbar, welches allein die Frage des benutzerfreundlichen Designs einer Website behandelt. Allerdings ist das Buch nicht ganz frei von Kritik, wie man bei dem Review von Onlinejournalismus.de nachlesen kann.
|ö| = KerLeone

[3.07.2003] [Kommentare: ]
Technische Innovationen
Zu den technischen Innovationen, die im alltäglichen Gebrauch langfristig Fehler erkennen lassen, muss man eindeutig gelgefüllte Fahrradsattel zählen, die - einmal aufgeplatzt - bei regnerischer Witterung einem herkömmlichen Plastik- oder Ledersattel zwar an Sitzkomfort weiter überlegen sind, mit ihrer Eigenschaft Feuchtigkeit bis lang in trockene Klimaperioden hinein zu speichern jedoch beim Fahrer mittelfristig für nasse Beinbekleidung sorgen und optisch den Vergleich mit einer an den Strand gespülten Qualle nicht zu scheuen brauchen.
|ö| = KerLeone

[3.07.2003] [Kommentare: ]
Noch ein Fischer im Fluss der Belanglosigkeit?
Moorschnorchler, Konferenz für Kamelbeleuchtung, Pillendreher und Mondschein, Fleischberg vor Chile ... Spiegel Online ist momentan ganz nach meinem Geschmack :-)
|ö| = KerLeone

[3.07.2003] [Kommentare: ]
Schade!
Als Nichtamerikaner darf man nicht für Präsidenschaftskandiaten spenden, dachte ich mir fast schon. Steht auf der Seite von dem Weblog-Kandidaten Howard Dean. Hmmm. Ich hätte vielleicht sogar gespendet. Wo kann man sonst für 25 Dollar die Welt retten? Und, einen größeren Idioten als Bush kann selbst Amerika nicht hervorgebracht haben.
|ö| = KerLeone

[3.07.2003] [Kommentare: ]
Peer Review Weblog Magazin
In mir ist in den letzten Tagen ein wenig ein Eindruck herumgegeistert. Mir ist bewusst geworden, wie viele Weblogger eigentlich ein sehr umfangreiches Wissen haben und wie weit sie in dem Bereich der Internetkultur anderen voraus sind. Selber hatte ich außerdem ein paar Ideen, die ich länger ausformulieren wollte. Aber irgendwie macht man soetwas dann nicht, es fehlt der gewisse Druck, oder auch der zu erwartende Ruhm, das Geld sowieso.
Leider gibt es nur wenige Weblogger, die längere Artikel schreiben. Die typischen Posts sind unrecherchierte Schnellschüsse, die freilich oft sehr gut auszuarbeiten wären.
Man könnte dagegen eine Art Weblog für intensivere Artikel anlegen. Das muss natürlich betreut sein, und ein kleiner oder großer Redaktionsstab müsste Ideen annehmen und bewerten, oder sogar Einladungen für Themen an Weblogger vergeben, die in einem bestimmten Thema viel zu sagen haben.
Das Reviewing könnte man auch in einem Weblog ablaufen lassen, und alle schreibenden Mitglieder sind stimmberechtigt. Andererseits macht das natürlich auch sehr viel Arbeit. Sowohl das reviewing als auch das Schreiben von Artikeln (ich denke da an vielleicht eine Din-A4-Seite).
Als Diplom-Journalist denkt man sich dann manchmal, dann könnte man eigentlich gleich einen Artikel für irgendeine Zeitung oder für Telepolis schreiben. Bringt mehr Geld, und mehr Ruhm. Aber dann ist man wieder in den alten Hierarchien, bei den Großkopferten, und man passt sich an die an, ob man will oder nicht. Vor lauter Ehrfurcht. Und man macht sich Stress, es geht immerhin um die Karriere. Revolutionen kann man außerdem nur mit der jungen Unterschicht (im übertragenen Sinn)machen, wo kein Ruf auf dem Spiel steht und genug Dynamik da ist.
Themenbeispiele hab ich auch schon:
Das NEON-Magazin hätte man ausführlicher anschauen können. Ich würde gerne einen Artikel über das Ende vom Mensch-Maschine-Mythos schreiben. Und für einen progressiveren Onlinejournalismus hätte ich auch ein paar Ideen, die vielleicht zum Ende des Jahres praktisch wie theoretisch vorstellungsreif wären.
Hab ich das gerade gesagt? Klingt mir alles grad viel zu großkotzig, meine Idee. Da will sich einer selbst zu einer Elite erklären, indem er ein Weblog mit Türsteher aufmacht. Solche Ideen gehen oft schief. Und außerdem, wer braucht noch ein Internet-Magazin? Man kann das ja alles nicht mehr lesen. Und schließlich, reicht das nicht, wenn jeder auf seiner Seite schreiben kann? Große Ideen verbreiten sich dann schon von selbst - falls sie wirklich gut sind. Und außerdem ist das alles nur Ablenkung von meiner Doktorarbeit. Da fallen einem tausend socher dummen Ideen ein. Letzte Woche war es noch "Linux auf dem Rechner installieren". Heute "Ich mach ein Türsteher-Weblog auf".
Egal, jetzt ist's geschrieben. Ich klicke jetzt auch "Speichern" und schaue was passiert. Wenn irgendwann wer anderes soetwas auf die Beine stellt, kann ich wenigstens sagen er hat die Idee bei mir geklaut.
|ö| = KerLeone

[3.07.2003] [Kommentare: ]
Wochenschau-Archiv
wochenschau_archiv.jpg Im Wochenschau Archiv kann man 3800 Filmbeiträge kostenlos recherchieren und nach einer kostenlosen Anmeldung als "breitbandigen Videostream" anzeigen lassen.
Via ITW
|ö| = KerLeone

[2.07.2003] [Kommentare: ]
Weblogtreffen: Schee wars
Wie schon anderswo berichtet: Sehr nett war's auf dem Münchner Weblogtreffen. Hier nun auch der bereits von den anderen erwartete Tonbeitrag zu den Füßen.
|ö| = KerLeone

[2.07.2003] [Kommentare: ]
Schattenblick
Es gibt tatsächlich ein Magazin mit diesem Namen im Wissenschaftsbereich, welches ausschließlich über Modem abrufbar ist. Wenn man einen Artikel lesen will (ein Professor an unserem Institut hat vor kurzem dort etwas veröffentlicht), muss man eine Anfrage an eine Email-Adresse senden. Dann kann man eine spezielle Zugangssoftware bestellen (für eine "Schutzgebühr"). Über Modem können dann alle Artikel geladen werden und dann "bequem" offline gelesen werden.
Grandios. Diese Erfindung wird BTX und ARPANET den Rest geben. ;-)
|ö| = KerLeone

[2.07.2003] [Kommentare: ]
Fernsehprogramme abgetippt
Es gibt Menschen, die Fernsehprogramme abtippen und ins Internet stellen. Unter Umständen mal nützlich für Recherchen im Bereich TV-Geschichte.
Via hirnverbrannt
|ö| = KerLeone

[1.07.2003] [Kommentare: ]
Großer Bahnhof, aber wo?
Manchmal ist das Forum des Nachrichtendienstes Heise.de doch zu etwas zu gebrauchen. So ist dort beispielsweise gerade aufgeflogen, dass die Phrase "einen großen Bahnhof um etwas machen" tatsächlich in einigen Regionen Deutschlands nicht bekannt ist. Interessant. Liegt vielleicht daran, dass es in Norddeutschland oder Bamberg keine großen Bahnhöfe gibt. Chrhähähähä!
|ö| = KerLeone

[1.07.2003] [Kommentare: ]
Ganz schön fix in Israel
Spiegel: "Israel hat in Nazareth eine geplante umstrittene Moschee abreißen lassen. "
Nur geplant, und schon abgerissen. Ganz schön fix!
|ö| = KerLeone

[1.07.2003] [Kommentare: ]
Wir lernen Japan kennen, Folge 27
gothic_lolita.jpg Siebzehn Jahr, schwarzes Haar: Der neuste Modetrend bei der japanischen Jugend (oder bei den japanischen Herren?) sei Gothic Lolita, berichtet Boingboing. Wie bei fast allen Dingen aus Japan bin ich mir nur noch nicht ganz im klaren darüber, wie stark diese Strömung von sexuellem Fetischismus getragen wird.
|ö| = KerLeone

[1.07.2003] [Kommentare: ]
Tag der Türen
door_i_touched.jpg Doors I Touched Today ist ebenfalls eine Art konzeptionelle Mikrosoziologie: "Opening doors and drawers is not a completely unconscious activity, but it is over-learned and semi-automatic. Creating a diary around the door and drawer knobs I used gave me a different way to organize and view my day."
Via Kommentar von Alex
|ö| = KerLeone
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Mit einer Erfindung vom Mai 1941 hat Konrad Zuse gezeigt, dass ein Rechner aus einer Ansammlung von Transistoren bestehen kann. Diese Webseite wird auf ihrem Bildschirm so angezeigt, weil einige Transistoren in Ihrem Rechner eine bestimmte Stellung einnehmen. Wenn Sie mit dem, was Sie gerade auf Ihrem Bildschirm erkennen, ein Problem haben, wenden Sie sich an die Transistoren in Ihrem Rechner. Falls Ihnen die Kontrolle über die Tranistoren in Ihrem Rechner entglitten ist und Sie mit den Darstellungen auf Ihrem Bildschirm unzufrieden sind, empfehle ich Ihnen, den Rechner auszuschalten. Ich dagegen sehe mich außerstande, Verantwortung für Transistorenstellungen in Ihrem Rechner zu übernehmen (ich kenne Sie ja gar nicht).