Mosaikum 1.0

 Von KerLone


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[28.09.2002] [Kommentare: ]
Rektales Willkommen (Meldung aus dem Urlaub)
Mal was neues: Das Auto ist nicht im Arsch, sondern am Po. Zumindest war es das gestern. Jetzt bin ich in Bologna. Ob das noch was wird bis Rom, ist fraglich ... aber viel Zeit lassen ist wichtig auf so einer Lesereise. Und: Michel de Montaigne war auch nicht schneller. Dass die Leute zwischen Ferrara und Bologna aber auf Stelzen gehen, weil es so sumpfig ist, konnte ich nicht mehr beobachten.
Und eine ganz feine Sache an Italien ist eindeutig, dass es in jeder Stadtbibliothek einen kostenlosen Internetzugang fuer eine halbe Stunde gibt.
|ö| = KerLone


[25.09.2002] [Kommentare: ]
Schnee auf den Bergen, Regen im Tal (Meldung aus dem Urlaub)
Rund um den Gardasee hat es gestern ordentlich geschneit. Das bescherte mir einen ebensolchen Wind und ich konnte Montaigne einen seit 500 Jahren toten Mann sein lassen und mit dem Surfbrett ueber den See heizen. Muss auch mal sein
Ich habe neulich mal gehoert, dass Menschenaffen bei Regen depressiv werden und bedrueckt herumsitzen, waehrend die Tropfen ueber ihr Fell perlen. Der Anfuehrer der Truppe nutzt diesen Moment aber, um mutig und froehlich herumzuspringen und allen anderen zu zeigen, dass ihm der Regen nicht stoert. Damit macht er der Truppe Mut und kann sich als mutigen Affen darstellen.
Ich fuer meinen Teil zaehle mich unter diesem Aspekt nicht zu den Alphamaennchen meiner Gattung. Am Campingplatz gibt es gar kein solches Alphamaennchen.
Unser aller neues und altes Alphamaennchen Schroeder war leider nicht da. Sprang nicht durch den Regen. Konnte niemanden aufheitern. Fuer was hat man ihn eigentlich gewaehlt?
|ö| = KerLone


[21.09.2002] [Kommentare: ]
ARRRGGHHH! (Meldung aus dem Urlaub)
Wieso muss mein Provider eigentlich immer irgendwas rumdoktorn, wenn ich im Urlaub bin? Jetzt sind auf einmal alle SSI-Funktionen kaputt und deswegen wird nichts mehr in die Zeilen eingefügt. Diese Spalte habe ich nun per Hand hier reinkopiert. Das Archiv funktioniert natürlich weiterhin nicht.
Ansonsten werden sich manche überrascht zeigen, dass ich nicht wieder umkehren musste. Das liegt aber keinesfalls daran, dass mein Auto diesmal ohne Probleme lief, es verliert immer noch einen Haufen Öl (so ca. einen Esslöffel auf 50 Kilometer) und man kann nur mit geöffnetem Fenster fahren, weil es vorne stinkend verdampft. Eher ist es Hartnäckigkeit, dass ich noch weiterfahre. Ich bin mittlerweile am Gardasee angekommen und mache hier ein paar Tage Surfpause. Nicht dass ich so lange hierhergebraucht hätte: ich bin ja jeden Tag nur einige Stunden gefahren um den Rest zu lesen. Das ginge auch nicht anders, denn es ist sehr sehr anstrengend, etwa mit 20km/h den Brenner hinaufzukriechen, die Kühlernadel klettert dabei schneller als der Laster in hizige Höhen, und man muss all den Lärm und Gestank zu ertragen. Aber er hat alles geschafft. Und irgendwie macht es auch Spaß so langsam durch die Landschaft zu fahren. Die Italiener sind in etwa um das zehnfache erstaunter über das Auto als die Deutschen, vor allem auf dem Land, aber ich weiß nicht ganz ob positiv oder negativ. Sie staunen schweigend.
Mit dem Lesen Montaigne - das sei hier angemerkt, weil die linke Spalte dicht ist - geht es gut voran. Sein Reisetagebuch motiviert, den es ist schon toll, wenn man fünfhundert Jahre nach ihm im Kastell von Trient steht, und dieselben Deckenfreskos bestaunen kann wie er. Viel hat sich also nicht geändert.
Seine Essais dagegen endlich mal ganz zu lesen ist zwar teilweise mühsam, aber lohnenswert. Ich entdecke vieles, was in der Sekundärliteratur überbetont wird, oder was ich mir ganz falsch vorgestellt habe. Ich entzaubere da gerade einen Mythos, den ich mir selbst geschaffen habe. Aber was bleibt, wird für meine Arbeit hoffentlich trotzdem nützlich sein. Anstrengend ist es auch, jeden Tag geeignete Stellen zu finden, an denen man in Ruhe Lesen kann. Vor allem habe ich gelernt, dass man seiner Außenwelt ein paar symbolische Hilfestellungen geben muss, damit sie sich etwas vorstellen kann, das sie sofort versteht. Wenn man z.B. auf einem Parplatz steht und auf seinem Tisch eine Flasche stehen hat, dann ist dem Italiener klar: da macht einer eine kleine Pause von seiner Fahrt. Sitzt man aber irgendwo in einem Wein- und Obstanbaugebiet zwischen den Feldern, und hat nur Bücher auf dem Tisch, dann setzen sie mit ihrem Auto schon mal zurück und starren - das geht ihnen dann nicht in den Kopf. Der Lastwagen deutet dann auch eher auf einen Apfeldiebstahl im großen Stil hin. Der arme ängstliche Bauer muss dann sein ganzes Feld im Schritttempo abfahren, ob irgendwo zwischen den Reihen eine Bande von Gehilfen heimlich pflückt, während der Cheffe vom Feldbüro aus die Lage überwacht.
|ö| = KerLone


[16.09.2002] [Kommentare: ]
Lese-Reise, dritter Versuch
spqr_inschrift.jpg
SENATUS POPULUSQUE ROMANUS, ich komme! Nach zwei gescheiterten Versuchen, mit meinem Mefisto lesenderweise zu verreisen, starte ich nun einen neuen Versuch nach Rom. Die Grundidee war ja, in einer Mischung aus Urlaub und Arbeit das Hauptwerk von Michel de Montaigne (die "Essais") durchzuarbeiten. Als Brückenschlag zwischen Ort und Zeit dient das Reise-Tagebuch von Montaigne, der 1580/1581 von Bordeaux über Deutschland nach Rom reiste (um eine Nierenkolik in den berühmtesten Bädern Europas zu kurieren, übrigens). Die Route führt über Innsbruck, Brenner, Gardasee, Verona nach Venedig, und dann über Florenz und Siena nach Rom. Das Reisetagebuch liefert eine für diese Zeit erstaunlich alltagsnahe Beschreibung der Gegenden und Menschen Europas, die kurz zwischen Reformation und 30jährigen Krieg noch in der vollen Blüte der beginnenden Neuzeit stand.
Die Zylinderkopfdichtung, die mir das letze mal Probleme bereitete, ist nun repariert. Verschiedene Testfahrten letzte Woche brachten noch ein Ölleck am Ventildeckel zu Tage, auch das ist nun gestopft. Bin also einigermaßen guter Hoffnung. Spätestens Anfang bis Mitte Oktober bin ich wieder da. Frühestens heute mittag ;-)
Unangenehm nur, dass unser Ministerpräsident George Bush jr. letzte Woche eine neue Runde der Ökosteuer eingeläutet hat. Die Gewinne aus dem Anstieg der Mineralölpreise sollen aber für friedensstiftende Maßnahmen sowie die Förderung der Schwerindustrie verwendet werden, also ich denke das ist ok.
|ö| = KerLone


[16.09.2002] [Kommentare: ]
Neues von F7/K
f7-k_am_rosenstrauch_klein.jpg Bevor ich verreise noch ein aktuelles Photo von Küken "F7/K". Der hat grad seine Sturm-und-Drang-Phase, klettert überall hinauf, am liebsten auf die Weinstöcke um an Weintrauben zu kommen. Soll er aber nicht, gibt nämlich Durchfall. Auf dem Bild links (klicken für Großbild) sitzt er gerade am Rosenbusch. Hals und Beine sind deutlich länger geworden, der Flaum ist mit Ausnahme des Kopfes einem Gefieder gewichen. Fast acht Wochen ist er nun alt.
Neulich hat er mit große Sorgen gemacht, weil er vorne einen taubeneiergroßen Auswuchs bekam. War am nächsten Tag aber wieder weg, vermutlich hat er in seinem Kropf einfach zu viele Haferflocken und Weintrauben reingewürgt.
|ö| = KerLone


[13.09.2002] [Kommentare: ]
Department für Bandbreitenverschwendung
Welcome to Zombo.com!
Via EP.ville
|ö| = KerLone


[13.09.2002] [Kommentare: ]
Internet-Archäologie
Es war anscheinend nicht einfach, aber es ist einigen akribischen Forschern nun doch gelungen, das Posting zu finden, in dem der Smiley :-) erfunden wurde. Damit wäre übrigens auch die korrekte Richtung des Smiley belegt. (-: ist demnach falsch (Gruß an die Mäusemafia).
In dem Thread von 1982 hatte jemand in der Carnegie School of Computer Science im Forum zum Spaß eine Nachricht gepostet, dass ein Lift mit Quecksilber verseucht sei. Darauf hin beschweren sich einige, weil sie den Witz für bare Münze gehalten haben und schlagen einige Zeichen vor, mit denen Witze in Zukunft markiert werden sollen. Darunter neben dem Smiley übrigens auch:
* für gute Witze und % für schlechte
& (schaut aus wie ein dicker Mann mit Lachkrämpfen)
# (die Zähne eines Lachenden)
\__/ (universelles Symbol für Lachen)
Via /.
|ö| = KerLone


[11.09.2002] [Kommentare: ]
Armut macht keinen Terror
Der gängigen Lehre zum Trotz: Armut verursacht den Terror nicht, meint dieser Artikel ("Auf falscher Fährte") in der Süddeutschen Zeitung. Sehr wohl werde er aber instrumentalisiert. "Wo sich in der armen Welt Verzweiflung und politischer Zorn in Gewalt entladen, geht es meist darum, Macht und Ressourcen in der Region neu zu verteilen. Der koloniale Ausbeutungsstaat von einst schuf politische und wirtschaftliche Asymmetrien, die nach der Unabhängigkeit oft in Bürgerkriege mündeten."
Im Privatarchiv
|ö| = KerLone


[11.09.2002] [Kommentare: ]
Praktisch wg. Terror und so
Wer in Boston wohnt, kann jetzt per Internet aktuell den Radar des Flughafens abrufen und etwa mal flink nachschauen, welches Flugzeug gerade in welchen Wolkenkratzer rast. Mit Flughöhe und Flugzeugtyp.
Via Cilvana
|ö| = KerLone


[11.09.2002] [Kommentare: ]
Heimwerkern mit Google
Nach Kochen mit Google jetzt Heimwerken mit Google: hammer säge schraubenzieher bretter farbe.
Oh. Heute also eine Nisthilfe.
Via bov
(Und für Freunde des schwarzern Humors: Wir basteln uns einen Verkehrsunfall: "1 Toter" "5 Schwerverletzte")
|ö| = KerLone


[11.09.2002] [Kommentare: ]
Schon mal vorsorglich ...
... möchte ich darauf hinweisen, dass es jedem Menschen offenstehen sollte, Betroffenheit oder Trauer über die Ereignisse vor einem Jahr auszudrücken, ohne dass man ihm Heuchelei vorwirft. Das gilt für Amerikaner wie für Deutsche. Und auch für Journalisten oder Politiker. In dubio pro reo. Es ist nichts gewonnen, wenn man den anderen in Fragen der Trauer oder Betroffenheit der Heuchelei zu enttarnen können glaubt. Auch im professionellen Kommunizieren solcher Gefühle kann eine insgeheime private Überzeugung stecken.
Traurig genug, dass man darauf hinweisen muss. Wem die Betroffenheitswelle überflüssig oder unangenehm erscheint, der soll sich an die Freiheit erinnern, die die Gesellschaft ihm gibt und welche nötig ist um diese Geschehnisse und Zelebrierungen auch ignorieren zu können.
Und noch ein Hinweis: Fernseher haben meistens einen "Aus"-Schalter, immer aber einen Stecker, den man ziehen kann.
|ö| = KerLone


[10.09.2002] [Kommentare: ]
Elektro
elektro_wiesn.jpg
"Ich erzählte ihm von ALO und von meiner Theorie, dass das Mitführen kleiner Digitalkameras das Verhältnis der Leute zu ihrer Umgebung verändert. Man blickt anders um sich. Die Umgebung wird daraufhin ausgewertet, ob sie als Motiv taugt. Mein Freund nickte, er kannte das gut. "Das ist eine Sucht", sagte er..."
Via Hirnverbrannt und Media-Digest
|ö| = KerLone


[10.09.2002] [Kommentare: ]
Department für Bandbreitenverschwendung
Ümit ist 15 Jahre alt, kommt aus Itzehoe, und hat seine eigene Webpage. Joooooooooo.
|ö| = KerLone


[10.09.2002] [Kommentare: ]
Warum die Angabe der Quelle selbst Information ist (am Beispiel chinesische Googlezensur)
Heute in der SZ ein Artikel über die Zensur von Google in China. Die Nachricht konnte man noch vor einigen Tagen bei Heise und Spiegel lesen, davor war es durch die Agenturen getickert. Aber wo kam die Meldung zuerst auf? Diesen Ruhm nimmt Webmasterworld für sich in Anspruch, dort haben bereits Ende August zwei Leute aus China über die neuen Verbindungsprobleme mit Google geklagt.
Jeder, der ein Weblog betreibt, kennt einige Fälle in denen er schneller war als die etablierten Medien. Ich persönlich ärgere mich dann oft darüber, dass die Quelle der Nachricht in den Agenturen und Zeitungen oft nicht mehr angegeben wird. Man will dem Leser ja nicht seine Informationsquellen offenlegen, er könnte ja abwandern. Dabei bedienen sich Spiegel, Heise und Netzeitung nicht selten aus dem neuen Nachrichtenpool der Weblogs.
Ich weiss nicht, ob dieses ängstliche Denken noch zeitgemäß ist. Alle diese Formen von Eitelkeit, Knauserei und Neid sind meiner Meinung nach gegenüber einer offenen Informationsvermittlung von Nachteil, weil sie den Informationsgehalt beschränken. Außerdem entspricht das längst nicht mehr dem Wesen von Nachrichtenlieferanten. Die Zeiten sind vorbei, als Zeitungen die originären Nachrichtenschaffenden waren, Lokalpresse ausgenommen. Sie stehen längst nicht mehr am Anfang der Nachrichtenkette. Heutige Nachrichtendienste sind Hubs, sind Netzknoten, sogenannte Nodes. Nachrichtenverteiler. Ich mag das nicht zu begründen, aber ich meine eine möglichst hohe Vernetzung, in beide Richtungen, ist für einen Nachrichten-Node wichtig. Vernetzung selbst ist Information, potentielle Information. Und Information entsteht aus Vernetzung. Vernetzung schafft darüber hinaus Autorität, wie der Page-Rank-Algorithmus von Google zeigt. Auch in dem Sinne, dass die Quellenangaben Glaubwürdigkeit produzieren. Jeder Journalist lernt als erstes, immer die Namen seiner Gesprächspartner aufzuschreiben und im Artikel zu nennen. Das ist längst üblich, obwohl der Nutzen, dass Frau Elise Meier den Euro für einen Teuro hält für mich einen niedrigeren Informationswert hätte, als das Wissen, in welchem Forum wer aus China erstmals über Verbindungsprobleme klagt, und wer wie antwortet. Mit welchen Antworten. Wer das im Original nachlesen kann, ist "live dabei". Die Leistung des Nachrichtennodes wird dabei nicht geschmälert. Er hat mich vernetzt.
Aber man braucht sich da ohnehin keine Gedanken darüber zu machen, weil es sich in absehbarer Zeit nichts ändern wird. Darüber hinaus bereitet es mir Kummer, dass selbst Dienste wie Heise erst aufwachen, wenn der Kram schon über Agentur kommt. Aber gut, sie können ihre Augen nicht im gesamten Netz haben. Übrigens: Weblogs, die generell keine Quellen angeben, mißfallen mir ebenso. Meistens gibt es dafür eine kleine Strafe von mir: ich gebe sie auch nicht an wenn ich aus ihnen Nachrichten entnehme.
|ö| = KerLone


[10.09.2002] [Kommentare: ]
Endlich ein Google-Kritiker
Nund doch: der erste Mensch auf der Welt neben denen aus der chinesischen Regierung, der mit Google unzufrieden ist. Wie auch immer, seine Seite Google-Watch ist nicht unbedingt einen Besuch wert. Ein paar alberne Verschwörungstheorien und plumpe Monopolkritik. Zwischen drin allerdings eine nette Bissigkeit:
"Shocking ... but true! Google's 1.28 million pages on Britney Spears aren't available in China! Can China's economy survive? WTO convenes emergency meeting..."
|ö| = KerLone


[9.09.2002] [Kommentare: ]
Volksverdummung
Es wäre nichts besonderes, wenn im hitzigen Wahlkampf z.B. die SPD eine Suchmaschine wie Google für ihre Zwecke instrumentalisieren würde. Aber dass Google ausgerechnet das Stoiber-Konterfei von einer CSU-Seite ausgibt, wenn man nach Volksverdummung sucht, das ist schon eine erstaunlich Leistung von der Maschine aus dem Googleplex in Kalifornien.
Via Mail vom Kotelettenman
|ö| = KerLone


[9.09.2002] [Kommentare: ]
Cult o. t. Dead Cow
cdc_logo.jpg Die famose Hackergruppe Cult of The Dead Cow besitzt nun auch ein Weblog. Cult of the Dead Cow wurde 1998 berühmt, als sie das Trojaner-Tool "Back Orifice" auf der Hackerkonferenz DefCon vorstellten. Ich war damals stark beeindruckt, als diese Punker, einer mit einem riesigen, gepflegten Irokesenhaarschnitt und schwarz untermalten Augen in den Fernsehnachrichten auftauchten, wie sie eine Pressekonferenz gaben. Es war diese perfekte Synthese von Arbeitsleistung, Show und Provokation, die man braucht um in die Medien zu kommen. Nun, und der Text auf ihrer Startseite bringt mich auch jedesmal zum Schmunzeln:
"This site may contain explicit descriptions of or advocate one or more of the following:

adultery, murder, morbid violence, bad grammar, deviant sexual conduct in violent contexts, or the consumption of alcohol and illegal drugs.

Then again, it may not.

Who knows?"

Ach, bei der Gelegenheit könnte ich eigentlich noch ein kleines passendes Urlaubsphoto in die Meldung mit hineinschmuggeln.
Via ITW
|ö| = KerLone


[8.09.2002] [Kommentare: ]
Zurück aus dem Urlaub
schuhe_am_strand_klein.jpg Wieder zurück von meiner Wanderung in Korsika. Lief mal wieder alles anders als geplant. Erstens war der anspruchsvolle Weitwanderweg GR20 vor allem für meine Mitwanderer viel zu schwierig. Die Etappen sind von beachtlicher Länge, die Kletterpassagen spannend bis angsteinflößend. Aber vor allem hatten wir fast die ganzen zwei Wochen schlechtes Wetter: viel Regen und Gewitter. Wenn man da überhaupt noch im hochalpinen Gelände gehen kann, dann ist es anstrengender und extrem demotivierend, vor allem wenn man nicht mehr trocken wird. Schließlich habe ich mir noch den Finger verletzt, so dass wir die schwierigste Etappe ohnehin auslassen mußten. Als einige Tage später bei der geplanten Rückkehr auf den GR20 eine aus der Gruppe krank zu werden drohte, entschlossen wir uns dauerhaft - wenn auch schweren Herzens - für den einfacheren Weitwanderweg "Mare a Mare", der an dieser Stelle in der Nähe des GR20 verlief. Dort hatten wir dann auch weiterhin noch gegen Hagel, Donnerschlag und Sturzbäche zu kämpfen. Am Strand von Cargese legten wir dann noch zwei Strandtage ein. Wieder von Regenfällen getrübt, aber das war dann auch schon egal.
|ö| = KerLone


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