Mosaikum 1.0
Von KerLeone


Mini Mosaik Ethnologisches Logbuch
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28.11.2005
Eine oder viele?
Wie William James' zweideutiger Titel, A Pluralistic Universe, andeutet, neigt der Streit zwischen Monismus und Pluralismus dazu, sich bei näherer Betrachtung zu verflüchtigen. Wenn es nur eine Welt gibt, umfaßt sie eine Vielfalt kontrastierender Aspekte; wenn es viele Welten gibt, ist ihre Zusammenfassung eine. Die eine Welt kann als viele oder die vielen können als eine aufgefaßt werden; ob einer oder viele, das hängt von der Auffassungsweise ab.
Goodman, Weisen der Welterzeugung, S. 14.

14.11.2005
Gedanke und Ding
In dieser ganzen Bewegung geht Inhalt, der ursprünglich im Gedächtnis vorhanden war, fortwährend als ein integraler Bestandteil in die Umwelt ein, und Inhalt, der ursprünglich in der Umwelt war, geht als ein integraler Bestandteil ins Gedächtnis ein, so daß (...) die zwei an einem einzigen Gesamtprozeß teilhaben, bei dem ein analytisches Zergliedern in getrennte Teile (z.B. Gedanke und Ding) letztlich keinen Sinn hat.
Bohm sieht die Unterscheidung zwischen dem, was real ist und was gedacht ist aber dennoch als absolut notwendige Unterscheidung für das Gelingen in praktischen Dingen an und schließlich auch als notwendig für die geistige Gesundheit. Bohm, David: Die implizite Ordnung, S. 89-90.

14.11.2005
Wissenschaft als Weltbild
Anstatt also davon auszugehen, daß ältere Theorien zu einem bestimmten Zeitpunkt falsch werden, sagen wir lediglich, daß sich der Mensch laufend neue Ansichten bildet, die bis zu einem gewissen Punkt genau sind und dann zusehends ungenauer werden. Es besteht bei diesem Vorgang offensichtlich kein Grund zu der annahme, daß es eine letztgültige ansicht gibt oder geben wird (die die absolute Wahrheit wäre) oder auch nur eine stetige schrittweise Annäherung an die absolute Wahrheit. Vielmehr darf man der Natur der Sache nach eine endlose Entwicklung neuer Ansichten erwarten (die jedoch bestimmte Grundzüge der älteren als Vereinfachung gelten lassen, wie es die Relativitätstheorie mit der Newtonschen Theorie macht). Wie bereits ausgeführt, bedeutet dies jedoch, daß unsere Theorien vor allen Dingen als Anschauungsweisen der Welt als Ganzes aufzufassen sind (das heißt als Weltbilder) und nicht als "absolut wahres Wissen von den Dingen" (oder als eine stetige Annäherung daran).
Bohm, David: Die implizite Ordnung, S. 24.

2.11.2005
Wissen, ein zartes Gras
Natürlich ist es ein völlig geläufiger Vorgang in der Wissenschaft, dass man sich mit den Ideen beschäftigt, die bereits niedergeschrieben wurden und seine eigenen Ideen auf die Kritik dieser Ideen stützt, oder zumindest auf Änderungen oder neuen Kombinationen. So würden wir doch einem Kind die Tätigkeit eines Wissenschaftler erklären: Er geht in die Bücherei, liest alte Bücher und schreibt neue. Einleuchtend, dass er die neuen Bücher nur schreiben muss, weil er es besser weiß. Aber es ist schon auch eine unheimlich Vorstellung, dass das aktuelle Wissen, das wir für die ganz aktuelle Wahrheit halten, letzlich das zarte Gras ist, dass auf einem gigantischen Komposthaufen aus Falschheiten, Irrtümern, religiösen Wahnvorstellungen, unüberlegten Schnellschlüssen, diskursbedingten Verirrungen, absurden Querdenkereien, größenwahnsinnigen Definitionen und eitlen Kompletterklärungen prächtig gedeiht, bevor es zerfällt und ein Häuflein Erde, oder vielleicht auch noch ein paar Samenkörner, zurücklässt.

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[30.11.2005] 
Einladung (wireless)
Samsung DigitAll - Everyone's invited
... ist ein etwas missverständlicher Slogan auf einem Notebook mit WLAN.
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[29.11.2005] 
Das Update braucht ein Update
Dieses Update behebt ein Problem für Kunden, die das Update MS04-028 für Office XP unter Windows XP SP2 installiert haben. Das ursprüngliche Update wird als korrekt installiert angezeigt, ist jedoch möglicherweise nicht tatsächlich abgeschlossen. Dieses neue Update wird zur Verfügung gestellt, um zum Schutz Ihres Computers beizutragen.
(Natürlich von Microsoft).
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[28.11.2005] 
Die große, schwarze Bedrohung in der Damentoilette
Maria S. Rerrich beleuchtet in der Aufsatzsammlung "Peinlich berührt" eine ganz neue Form der sexuellen Belästigung:
Ich habe mich wegen einer eigenen unvergessenen Erfahrung entschieden, mich für diesen Band mit dem Thema Klosprüche genauer zu befassen. Mitte der achtziger Jahre war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Universität München und hatte mein Büro im damals neugebauten "Schweinchenbau", (so genannt nicht etwa wegen der besonders vielen Sprüche in den Klos, sondern wegen der rosa Farbe des Gebäudes). Als Doktorandin arbeitete ich oft zu ungewöhnlichen Zeiten, auch abends und am Wochenende, wenn es im Haus ruhig war. Ich war auf diesen Arbeitsort angewiesen, denn dort waren meine Unterlagen, dort standen mein Computer und die vielen Aktenordner. Eines Tages suchte ich mittags eine Toilette auf, wohin ich abends noch einmal ging. In der Zwischenzeit hatte jemand mit großen schwarzen Buchstaben folgenden Spruch auf die Wand der Toilettenkabine geschmiert: "Euch geilen Weibern will ich ganz tief in den Arsch f....n." Es war ein dunkler Freitagabend im Winter, und weit und breit war kein Mensch mehr zu sehen oder zu hören. Eigentlich wollte ich noch eine ganze Weile weiterarbeiten, und so ging ich zurück in mein Zimmer und versuchte zunächst, den Spruch zu ignorieren und weiterzuschreiben. Aber nach einer Weile war klar: Heute würde ich mich nicht mehr konzentrieren können. Und der Gang in die Tiefgaragem bis dahin ein für mich völlig unproblematischer Ort, war plötzlich mit Herzklopfen vrbunden. Mein ruhiges Büro, mein Rückzugswinkel zum Promovieren war durch etwas scheinbar Läppisches wie diesen Klospruch plötzlich zum Angstort geworden.

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[27.11.2005] 
Junge Mädchen schreiben für Google
Anke, Anja, Anna, Birgit, Daniela und Jessica sind eineiige Sechslinge mit unterschiedlichem Alter und schreiben Premium Content Weblogs für Google. Mehr bei bei ankeblog, anjablog, annablog birgitblog, danielablog und jessicablog DOT de.
Update: Glücklicherweise gibt es Splogspot, die Spam-Datenbank für Weblogs. Da habe ich Anke, Anja, Anna, Birgit, Daniela und Jessica mal eingetragen.
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[24.11.2005] 
Wer war nochmal Deutschland?
dubistdeutschland.jpg Achja, hatte ich fast schon wieder vergessen in den 70 Jahren.
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[24.11.2005] 
Arme kranke Katze...
katze_kernspin.jpg
... wurde durchleuchtet.
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[23.11.2005] 
Liebes Reklamationstagebuch, (4)
Der Fahrradhändler wollte sich natürlich auch rausreden und meinte, wenn man die Lampe regelmäßig festgezogen hätte, wäre auch das Kabel (das er idiotischerweise über die scharfen Kante der Halterung geführt hatte) nicht abgezwickt worden (weil man dann die Lampe gar nicht bewegt hätte).
Wir haben uns darauf geeinigt, dass jeder die Hälfte der Lampe zahlt. Wenigstens ein Händler, der einem irgendwie entgegenkommt. Reklamationsfall Nr. 2 abgeschlossen, 1:1 unentschieden.
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[23.11.2005] 
Liebes Reklamationstagebuch, (3)
bei dem Münchner Computerhändler Litec hat man sich etwas ganz besonders Kluges ausgedacht, um sich vor lästigen Kunden mit kaputten Geräten zu schützen. Nach 6 Monaten, wenn sich die Beweispflicht umdreht, muss man dort grundsätzlich 15.- Euro zahlen, bevor man ein Gerät reklamieren kann. Nachdem der MP3-Player noch funkioniert und lediglich das Radio kaputt ist, habe ich enttäuscht das weiße Fähnchen geschwungen. Reklamation Nr. 1 ist verloren, es steht 1:0 für die Händler. Jetzt auf zum Fahrradhändler.
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[22.11.2005] 
Bernd Graff schreibt Weblog
Vor einem Jahr zog der SZ-Redakteur Bernd Graff noch kritisch über "internetbasierte Poesie-Alben und Tagebücher, so genannte Blogs" her, jetzt schreibt er selber ein Weblog. Naja, nicht das erste Mal, dass er seine Meinung ändert. Eigentlich sollte man froh sein.
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[22.11.2005] 
Liebes Reklamationstagebuch, (2)
heute habe ich meine Graphikkarte an Alternate zurückgesendet. Ich fand es etwas unfair von der Dame auf der Post, dass sie mich zu einer studentisch gesehen sehr frühen Uhrzeit (9.00 Uhr) nach dem Stand meiner Rentenvorsorge fragte. Ich wollte doch nur ein Paket abgeben. Ich bin dann automatisch in Verhaltensweisen zurückgefallen, die ich mir auf dem Basar in Marrakesch angewöhnt habe: Ich habe auf den Boden gestarrt und immer nur "Nein, nein, nein, das brauch ich nicht" gesagt. Irgendwann hat sie dann aufgehört von staatlicher Förderung zu reden und endlich die Paketquittung rausgerückt.
|ö| = KerLeone   [Kommentare: 3]

[22.11.2005] 
Links repariert
Die Backlinks zu den Artikel funktionieren wieder. Danke für die Hinweise. Mein selbstgebasteltes Weblogtool ist leider nicht besonders stark automatisiert und wenn ich vergesse, das monatliche Logfile anzulegen, dann funktionieren die Backlinks nicht.
|ö| = KerLeone   [Kommentare: 0]

[21.11.2005] 
Liebes Reklamationstagebuch,
Verlierer des Tages ist heute Gainward. Am Telefon saß ein braver ostdeutscher Mitarbeiter und wiederholte immer wieder, dass man das defekte Gerät an den Händler senden muss und auf keinen Fall an Gainward selbst. Das sei eine klare Vorschrift vom Abteilungsleiter, meinte der Mitarbeiter, und er dürfe dem Kunden auf keinen Fall etwas anderes sagen, schließlich will er nicht im nächsten Monat Hartz IV beantragen. (Hat er wirklich gesagt!) Ich habe schließlich aus Mitleid aufgegeben.
Gut gehalten hat sich dagegen IBM. Die werden morgen ein Beschwerde gegen den Händler aufnehmen, der mir einen verpfuschten Grauimport geschickt hat.
Der Notebook-Händler selbst versteht dagegen immer noch nicht die Aufregung. Wo ist denn da der Mangel, schreibt er, der Stecker wird doch nachgesendet, das Handbuch auch und die Recovery-Software kann ich auch selber noch installieren.
Übermorgen versuche ich mal, das Fahrrad und den MP3-Player in die Reklamationsarena zu schmeißen.
|ö| = KerLeone   [Kommentare: 2]

[21.11.2005] 
Google kaputt
Google hat grad Schwierigkeiten, weiß aber nicht warum. Seltsam, wenn so auf einmal merkt, wie oft man diese Seite braucht.
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[21.11.2005] 
Zugaufspringer?
Was soll man eigentlich von einem Weblog-Wettbewerb halten, der teilweise "der Weblog" schreibt?
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[20.11.2005] 
Die Komplikation hat eine Komplikation
Könnte es nicht sein, dass die Deutschen nichts mehr kaufen, weil der Konsum inzwischen mehr Arbeit macht als man zum Verdienen des Geldes braucht, dass man damit ausgibt? Ich bin die letzten Tage nur noch mit Garantiefällen beschäftigt, und das, obwohl ich wirklich kein Rekordkonsument bin. Da ist der MP3-Player, bei dem das Radio nicht mehr funktioniert und der sich tot stellt, wenn man an das Kopfhörerkabel kommt. Dann ist da ein Fahrrad. Aufmerksame Leser erinnern sich, dass dieses Fahrrad die Geburt eines Unfalls ist, in dem mich ein Taxifahrer beinahe überrollt hätte, weil er nicht bremsen konnte, aber sein Versicherung nicht rausrücken wollte, weil er der Meinung war, dass man bei Eisglätte nicht Fahrradfahren dürfte. Bei dem dann neu gekauften Fahrrad fiel irgendwann die Lampe ab, worauf der Händler erstmal eine Garantiephobie zeigte, dann aber die Lampe neu hinbaute. Allerdings mit einem so idiotischen Bügel, dass jetzt das Kabel abgezwickt wurde. Die Komplikation hatte eine Komplikation. Wie wird er sich diesmal rausreden?
Dann haben wir noch eine Grafikkarte, bei der der Lüfter gerissen war.
Und mit Vollgas auf eine gerichtliche Auseinandersetzung steuert gerade der Kauf eines IBM-Laptops zu, den mir ein Händler geschickt hat. Bei dem angeblichen Neugerät waren alle Packungen aufgerissen, Windows XP bereits erstmalig gestartet und für die Aktivierung noch zwei Tage übrig. Das falsche Kabel lag bei, der Speicher war zu wenig, das deutsche Handbuch fehlte und das Rescue & Restore-System war anstatt auf der Festplatte auf einer handbeschrifteten CD mitgeliefert. Großartig, der Laptop hat aber leider kein CD-Laufwerk. Und der Händler erzählt mir, er hätte das von IBM so bekommen. Grauimporte sind ja eine feine Sache, aber wenn man bei der Sprachumstellung so viel falsch macht, sollte man es lieber lassen.
Ich nehm mir immer wieder vor: Nichts mehr kaufen. Aber dann erliege ich doch wieder den Verlockungen der Technik.
|ö| = KerLeone   [Kommentare: 2]

[17.11.2005] 
X-Y-Positionsindikator für ein Bildschirmsystem
dough_maus.jpg Dieser alte Herr hat heute vor 35 Jahren die erste Computermaus den ersten X-Y-Positionsindikator für ein Bildschirmsystem patentieren lassen.

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[10.11.2005] 
Plätze
plätze können gar nicht groß genug sein und es dürfen keine bäume drauf stehen und nur wenige menschen müssen in komischen, zueinander nicht parallelen geraden darüber gehen. und man ist damit beschäftigt, optimale tritt- und gehgeschwindigkeiten zu errechnen, um nicht da vorne, in zehn sekunden, mit anderen wegkreuzenden menschen zusammenzustoßen. und es muss hell sein, auch wenn man dann die hässliche brunnenanlage mit dem zitadellengrundriss sieht.
Malorama mit einer wunderbaren Schriftphotographie von einem großen Platz.
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[10.11.2005] 
Laubbläser
Hab ich hier eigentlich schonmal gesagt, wie sehr ich sie hasse? Heute hätte ich mich fast bei einem Straßenkehrer dafür bedankt, dass er keines von diesen apokalyptischen Geräten benutzt. Reisigbesen rules!
|ö| = KerLeone   [Kommentare: 3]

[10.11.2005] 
Urx!
Jetzt hat doch bei Spiegel-Online tatsächlich jemand "al-Quaida & Co" geschrieben.
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[3.11.2005] 
Leitkultur (aus patriotischer Perspektive)
Nachdem die Diskussion über die Leitkultur in der CDU/CSU vor zwei Wochen wieder angefacht wurde, fühle ich mich gezwungen, einen ganz einfachen Gedanken loszuwerden:

Kultur ist, was sie ist. Genaugenommen haben wir in Deutschland bereits eine Leitkultur. Jedes Land und jede Kultur hat eine Leitkultur, weil es immer Elemente gibt, die verbreiteter sind als andere.

Nachdem wir so gesehen bereits eine Leitkultur haben, entlarvt sich die Debatte um die Leitkultur als ein ganz anders Vorhaben: Diese Leute wollen die Definitionsmacht darüber, was die Leitkultur ist. Sie wollen festlegen, was deutsch ist, und was undeutsch ist.

Einem Ausländer mag es noch am ehesten egal sein, ob Bundestagspräsident Norbert Lammert irgendwann festlegt, dass zum Deutschsein die Kenntniss von Schillers Glocke oder sonst was gehört. Aber als Deutscher, der einen solchen absurden, klischeehaften und normativen Kriterienkatalog nicht erfüllt, muss man sich doch komisch vorkommen, wenn man plötzlich seiner Identität beraubt ist.

Deshalb ist dieses Gerede von der Leitkultur so ein wahnsinniger Unsinn (ein gefährlicher noch dazu). Weil an der Leitkultur, die wir bereits haben, jeder Deutsche mitwirkt. Und bei der Leitkultur, die kommen soll, nur Norbert Lammert und ein paar andere Verträumte mitwirken. Was da gefordert wird, ist der Wechsel vom kulturdemokratischen Deutschland zum diktatorischen Lammertland.

Warum die Patrioten in diesem Land noch nichts dagegen gesagt haben, verstehe ich nicht. Ich bin noch nicht mal Patriot, aber trotzdem gegen so einen normativen Entzug meiner deutschen Identität.

Das wichtigste für Deutschland ist deshalb, eine Diskussion über Leitkultur nicht aufkommen zu lassen, weil sie die wahre Kultur und Leitkultur des ganzen Volkes, die wir bereits haben, verdrängt und mit einer elitären und künstlichen Idee ersetzt.
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[3.11.2005] 
Radfahrer

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[3.11.2005] 
Blogread
blogread.jpg Auf meine nichtmateriellen Liste von zu bloggenden Dingen stehen ziemlich viele Sachen. Heute ist es Blogread gelungen, sich in das Aktionszentrum meines Gehirns zu verschieben und sich in diesem Eintrag zu materialisieren. Blogread ist eine Website, wo Audiofreunde Weblogeinträge vorlesen. Ein absolutes Meisterwerk ist Majos Erzählung von Julios, einem Kneipenbesitzer auf einer kleinen griechischen Insel, von einem betrunkenem Polizisten, einem bärtigen Popen und vor allem: von einem Fernseher.
|ö| = KerLeone   [Kommentare: 1]

[2.11.2005] 
Saddam Hussein und Burger King
'Das Leben war sehr, sehr schwer.' Dabei machte es nicht wirklich einen Unterschied, ob sich der Angeklagte auf die Situation in seiner Familie bezog, nachdem Polizisten des Saddam-Regimes seinen Vater umgebracht hatten, weil er Kurde war, seine Zeit bei den kurdischen Partisanen oder die Arbeitsbedingungen bei Burger King in München, wo er als Küchenhilfe arbeitete.
(Spiegel Online)
|ö| = KerLeone   [Kommentare: 1]
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Tracked by AXS Valid CSS Ver. 2!

Mit einer Erfindung vom Mai 1941 hat Konrad Zuse gezeigt, dass ein Rechner aus einer Ansammlung von Transistoren bestehen kann. Diese Webseite wird auf ihrem Bildschirm so angezeigt, weil einige Transistoren in Ihrem Rechner eine bestimmte Stellung einnehmen. Wenn Sie mit dem, was Sie gerade auf Ihrem Bildschirm erkennen, ein Problem haben, wenden Sie sich an die Transistoren in Ihrem Rechner. Falls Ihnen die Kontrolle über die Tranistoren in Ihrem Rechner entglitten ist und Sie mit den Darstellungen auf Ihrem Bildschirm unzufrieden sind, empfehle ich Ihnen, den Rechner auszuschalten. Ich dagegen sehe mich außerstande, Verantwortung für Transistorenstellungen in Ihrem Rechner zu übernehmen (ich kenne Sie ja gar nicht).